Der Atlas ist eine lernorientierte, normalisierte Sammlung von exakt 1.000 realen Song-Charts. Er ist keine einzelne weltweite Rangliste der „erfolgreichsten Songs“, sondern verbindet chartbasierte, kritikbasierte und fachlich annotierte offene Korpora.
Was der Datensatz enthält
Jeder Eintrag enthält Titel, Interpret, verfügbare Jahres- und Quellenmetadaten sowie mindestens einen kompakten Akkordabschnitt. Wenn die Quelle belastbare Zeitdaten enthält, wird außerdem ein gerundetes Quelltempo angezeigt. Der Atlas enthält keine Songtexte, Melodien oder Audioaufnahmen.
Auswahl: Überschneidungen werden entfernt; die moderne Ergänzung wurde anhand bekannter Titel und vorhandener ChoCo-Charts redaktionell geprüft.
Normalisierung: Akkordsymbole werden in ein einheitliches Vokabular übersetzt; Schreibvarianten werden zusammengeführt.
Reduktion: Umkehrungen werden für die Suchlogik weggelassen und identische Wiederholungsabschnitte verdichtet.
Form: Verfügbare Verse-, Chorus- und Bridge-Marker bleiben erhalten. Bei modernen iReal-Charts werden neutrale Formlabels verwendet, weil standardisierte JAMS-Dateien keine verlässlichen Abschnittsnamen behalten.
Tempo und Taktlänge: Bei CoCoPops wird das mittlere Vierteltempo aus aufnahmebezogenen Takttimestamps berechnet; die dominante notierte Taktart bestimmt zugleich die Länge jedes abgespielten Takts. Bei Isophonics stammt das Tempo aus Beat-Annotationen. iReal-Werte werden ausdrücklich als Charttempo bezeichnet und die hinterlegte Taktart wird übernommen. Fehlt eine belastbare Tempoangabe, bleibt das Quelltempo leer und der Player startet transparent mit einem editierbaren 90-BPM-Übetempo. Ohne belastbare Taktart verwendet er vier Viertel pro dargestelltem Takt.
Quellenvergleich: Wo McGill Billboard, Rolling Stone Corpus und Isophonics dieselbe Aufnahme enthalten, werden die normalisierten Akkordvokabulare transpositionsunabhängig verglichen. Das betrifft aktuell 32 Songs. Die übrigen 968 Einträge sind klar als Einzelquellen-Charts gekennzeichnet; Unterschiede zwischen Quellen werden nicht als vermeintliche Gewissheit versteckt.
Lizenzierte Notenausgaben: Der Atlas kopiert keine geschützten Lead Sheets und behauptet nicht, alle 1.000 Songs anhand offizieller Verlagsausgaben bestätigt zu haben. Für eine manuelle Prüfung einzelner Songs verlinkt er seriöse lizenzierte Anbieter wie Musicnotes, Hal Leonard und Sheet Music Direct; verfügbare Arrangements können von der Aufnahme abweichen.
Songnaher Übegroove: Aus Tempo, Taktlänge, Erscheinungsjahr sowie Artist-/Titelmetadaten entsteht pro Song ein reproduzierbarer, editierbarer Übungsbeat. Er wird mit den bereits gewählten Drum-Samples in den Rhythm Trainer geladen. Der Beat ist eine stilistische Übungshilfe und ausdrücklich keine Transkription des Original-Schlagzeugs.
Qualitätsprüfung: Der Build prüft Eindeutigkeit, Akkord-Parsing, Quellenzuordnung, Quellenvergleich, Beat-Struktur und die exakte Gesamtzahl automatisiert.
Daten und vollständiger Hinweis
Der veröffentlichte JSON-Stand enthält pro Quelle Creator-, Lizenz-, Repository-, Revisions- und Transformationsangaben. Bei Weiterverwendung gelten die jeweiligen source-spezifischen Lizenzen und Namensnennungen.